Jasper Jauch

Trotz schwierigem Start hat sich Jasper nie unterkriegen lassen, ist immer wieder aufgestanden und hat sein Ziel nie aus den Augen verloren. Heute kann der Mountainbike-Profi auf nationale sowie internationale Erfolge zurückblicken. Ein echtes Vorbild, wenn es um seinen „Selfmade“-Erfolg geht.

 

 

Über einen Freund seines Vaters kam Jasper mit 16 Jahren zum Mountainbiken und für ihn war es Liebe auf den ersten Blick. Jedoch standen ihm nicht die finanziellen Mittel zu Verfügung, um sich ein solches Fahrrad kaufen zu können. Dank der Unterstützung des Familienfreundes konnte er zunächst auf einem gebrauchten Rad trainieren, dank harter Arbeit im Garten des Freundes, folgte dann irgendwann auch das erste eigene Mountainbike. Und spätestens dann konnte ihn nichts mehr aufhalten. Er nahm an Rennen teil und konnte dank guter Werbung für sich auch erste Sponsoren gewinnen. Der Weg zum erfolgreichen Mountainbike-Profi war damit geebnet.

 

 

Als Mountainbike-Profi schaffte Jasper es neben einigen tollen Ergebnissen im European Cup auch unter die Top 30 im World Cup. Er fuhr mit den Top-Athleten der Welt mit, immer getrieben von dem Wunsch besser zu werden.

„Rein in den Tunnel, nur du und das Fahrrad. Das Erlebe von Biomechanik und Physik in Einklang gebracht durch Balance. Das finde ich faszinierend.“

Dabei bedeutete Mountainbiking für ihn Unabhängigkeit, Vortrieb, Vielseitigkeit aber auch im Einklang mit der Natur zu sein. Zunächst habe auch er Respekt gehabt, erzählt er uns. Dann hat er es gewagt, es ausprobiert, ist gescheitert und wieder aufgestanden, um es letztendlich doch zu schaffen. Jedes Mal aufs Neue an seine Limits zu gehen, das ist Mountainbiking für Jasper. Und dabei ist er der Meinung, dass egal wie erfolgreich du bist oder wo du herkommst, letztendlich gehe es immer darum, den eigenen Weg zum Erfolg und zum Glücklich sein zu finden.

 

 

Auch trotz seiner Karriere als professioneller Mountainbiker bedeutet Fahrradfahren für ihn mehr als nur ein Wettbewerb. Rennen zu fahren ist für ihn Teamwork und Freundschaft. Diese Seite des Fahrens hat er nicht zuletzt bei einem Besuch von Freunden auf der Insel La Palma kennengelernt. Seine Freunde arbeiteten dort als Guides und verbanden so den Spaß auf den Trails mit dem Knüpfen von neuen Freundschaften. Die Möglichkeit mit anderen Menschen die Leidenschaft zum Radfahren zu teilen und damit Geld zu verdienen, ergriff er nach der Schulzeit sofort. So arbeitete er als Guide für Atlantic-Cycling und später auch als Coach.

Die Motivation sein Wissen mit anderen zu teilen, führte ihn schließlich auch dazu seinen eigenen Podcast aufzunehmen und einen Youtube-Kanal zu gründen. Damit möchte er neben Unterhaltung den Zuhörenden auch einen Mehrwert bieten. Auf seinem Kanal zeigt er sich so, wie er ist – lustig, nett und reflektiert. Interessiert an den unterschiedlichen Werdegängen verschiedenster Persönlichkeiten sucht er in seinen Podcasts den Austausch mit anderen zu Themen rund ums Zweirad. So ist er auch mit dem Gründer von FIDLOCK – Joachim Fiedler – ins Gespräch gekommen, was eines seiner aufregendsten FIDLOCK Erlebnisse war.

 

 

Neben dem Radfahren geht der Mountainbike Profi auch mal gerne Bouldern, fährt an den See oder tut sich etwas Gutes mit einer Mobility und Stretch Einheit. Auch für eine gute Tasse Kaffee oder Musik kann er sich immer begeistern. Doch sein Mountainbike wird wohl immer seine größte Leidenschaft bleiben. Auch für 2021 steht sein Rad schon fest auf dem Plan. Jasper möchte den Backflip und 360 mit seinem Bike schaffen. Wir sind gespannt und warten schon neugierig auf all deine neuen Podcast-Folgen und Videos!