5 Jahre FIDLOCK Bike – Die Story

Anlässlich der EUROBIKE 2021 blicken wir auf fünf Jahre FIDLOCK Bike zurück – im Sommer 2016 wurden auf jener Eurobike die erste TWIST Bottle vorgestellt und damit begann die FIDLOCK Bike Story. Wir schauen zurück auf die erste TWIST bottle und welche Hürden es zu überwinden gab.

FIDLOCKs Mission, den Moment des Verschließens zu etwas Besonderem zu machen, führte nicht nur zur Gründung von FIDLOCK, sondern war auch der Grundstein für die revolutionären FIDLOCK Bike Produkte. Schon damals haben bei FIDLOCK einige Fahrradbegeisterte Entwickler an den Verschlüssen getüftelt. Daher war ziemlich schnell klar, dass dieses Verschlusssystem irgendwie ans Rad gebracht werden muss. Ein intuitiver und sicherer Flaschenhalter für Fahrräder, ohne die sperrige Größe oder das Wackeln einer Flasche im Käfig war eine verlockende Idee. So entstand der Plan, die Vorzüge eines magnetischen und mechanischen Systems als Halterung für eine Fahrradflasche zu nutzen.

 

Zunächst galt es ein System zu entwickeln, welches sich mit einer schnellen Bewegung befestigen lässt und auf holprigen Wegen sicher am Rad bleibt. Nach langem Brainstorming ergab sich die Antwort aus einem früheren FIDLOCK Magnetverschluss, dem TWISTER. Wie der Name schon erahnen lässt, basiert die Funktionsweise des Archetyps auf einer Drehbewegung, welche verhindert, dass die Flasche bei Sprüngen oder auf Kopfsteinpflaster abfällt.

 

 

Viele Ideen wurden getestet und die Nerven unserer Entwickler strapaziert. „Vor allem das Verbinden der Bottle mit dem Verschluss war eine Herausforderung. Nachdem wir viele verschiedene Möglichkeiten getestet haben, sind wir auf das Ultraschall-Schweißen gekommen. Ohne diese allererste Lösung hätte wohl niemals eine TWIST bottle entstehen können“, erinnert sich Friedemann, der an der Entwicklung der Bottle mitgewirkt hat.. „Zudem war das Testen der Bottles gar nicht so einfach. Da die Prototypen aus dem 3D-Drucker nicht dasselbe Material haben wie das endgültige Produkt, konnte wir die Belastbarkeit und Anwendbarkeit der Flaschen erst mit dem fertigen Werkzeug testen. Das war auch kurz vor knapp – die erste, zum Testen bereite Bottle, fiel erst wenige Tage vor der Eurobike 2016 aus dem Werkzeug“, erzählt er uns. Friedemann erinnert sich noch genau an die Unsicherheiten, vor denen das Team damals stand: „Auch wenn wir selber total begeistert waren von der Technologie, blieb noch immer die Frage, wie wohl unsere Kund*innen auf diese völlig neue Art der Flaschenhalterung reagieren würden. Wird das System sofort verstanden und der Nutzen erkannt? So stieg die Aufregung enorm vor der EUROBIKE 2016 – vor der aller ersten Präsentation der TWIST bottle.“

 

 

Und so war die EUROBIKE 2016 alles andere als eine ganz normale EUROBIKE für das Team damals. Als globale Leitmesse für die Fahrradbranche und mit mehr als 1.400 Ausstellern, die ihre Innovationen vor den rund 60.000 Besuchern präsentieren, konkurrieren hier die Top Trends der Fahrradbranche. Und mittendrin 2016 auch unsere allererste TWIST bottle. Ursprünglich als FIDLOCK übliches OEM Produkt geplant, gehörte die TWIST bottle genauso zum B2B Portfolio wie die damals schon bekannten Verschlüsse. Doch schon während der EUROBIKE und auch danach hat das neuartige Flaschenhaltersystem immer mehr radbegeisterte Fahrer*innen angezogen. Daher war klar – FIDLOCK braucht nicht nur ein eigenes BIKE-Team, sondern muss die TWIST bottle auch unter eigener Marke vertreiben. Und so begann die BIKE-Story…

 

 

„Auf der EUROBIKE 2016 konnten wir nur ein Bike Produkt präsentieren. Da gab es lediglich die Flasche in neongrün und trotzdem waren alle von der Technologie begeistert. Da war für uns klar: es muss noch mehr TWIST Produkte geben“, erzählt Friedemann. Somit wurde das Problem des kleinen Rahmens direkt mit angegangen und die TWIST bottle wurde eine Nummer kleiner, mit 450 ml Fassungsvermögen, auf den Markt gebracht.

 

 

Nachdem nun weitere Größen gut ankamen, optimierten unsere Entwickler weiter an der ursprünglichen Herausforderung der Verbindung von Verschluss und Bottle. Um noch widerstandsfähiger zu sein, vor allem für die ruppigen Trails in den Bergen, musste eine neue Art der Verbindung her. Nach langem Suchen und Testen entstand eine Produktionsmöglichkeit in Italien, welche die neue „Overmolding“ Technologie ermöglichte. Mit dieser Technologie kann nun die Verbindung zum magnet-mechanischen Connector in die Bottle eingefasst werden, noch während die Flasche geblasen wird. Diese Art des Prozesses ersetzt das Ultraschall-Schweißen und macht das Gravity Kit überflüssig. Die neue Bottle wurde natürlich gleich mit einem ergonomischen Design und neuem Deckel mit optionaler Schmutzkappe upgedatet.

 

 

Doch mit den Bottles nicht genug – die Produktfamilie TWIST wurde darüber hinaus um die toolbox und den uni connector erweitert. Und die Belohnung lies nicht lange auf sich warten: der TWIST uni connector wurde mit unserem ersten Design & Innovation Award ausgezeichnet. Der Erfolg bestätigte die Motivation noch weitere Fahrradprodukte mit einem FIDLOCK System zu optimieren. So entstand nicht nur PUSH und HERMETIC, sondern auch das revolutionäre VACUUM System!

 

 

Mit VACUUM zog eine ganz neue Welt des Verschlussprinzips ins FIDLOCK Universum ein. Denn VACUUM verzichtet auf die für FILDLOCK übliche magnet-mechanische Technologie und kombiniert erstmals die Kraft eines Unterdrucks mit Magnetkraft. Geburtsstunde einer innovativen und sicheren Handyhalterung fürs Rad, welche 2021 einen zweiten Design & Innovation Award gewann. Doch genau wie es bei TWIST nicht bei einer Flasche blieb, wird auch der VACUUM phone mount nicht nur aus wenigen Produkten für den Fahrradbereich bestehen, sondern ein Allrounder für den Alltag werden – versprochen!